Mein erster Superbrevet – 1000km mit 11500 Hm -Tag 1
6. Januar 2019
Mein erster Superbrevet – Tag 3
6. Januar 2019

Zweite Etappe 280km 2600hm 25.5km/h Schnitt: Von Maria Gail bis Kaindorf in genau 12h brutto

Zum Bericht von der Vortagesetappe

Von Villach durchs schöne Rosental nach Lavamünd, 1000Hm rauf auf die Soboth und runter nach Eibiswald in die Südsteiermark. Durch die bekannten Weingegenden über Leutschach und Gamlitz weiter nach Kapfenstein und Fürstenfeld bis Kaindorf

Der doch recht lang dauernde Grillabend im Braugasthof am Vortag mit Bier und Fleisch am späten Abend (es gab nichts anderes mehr) machte die Nacht recht kurz, ich tat kaum ein Auge zu… am Abend schwer essen bekommt mir einfach nicht gut. Diese Etappe war aber sowieso als lockerste und kürzeste Etappe angelegt. Mit meinem Brevetpartner Michael war geplant, gemeinsam bis Haid zu fahren, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Irgendwo in der Südsteiermark


Michael bekam Knieschmerzen und es machte für ihn keinen Sinn mehr weiter zu fahren. Also war ich auf mich alleine gestellt, alle anderen Mitfahrer vom Vortag waren schon weit voraus. So fuhr ich etwa die ersten 60km alleine mit einem recht guten Tempo.

Nachdem ich später etwas Tempo herausgenommen hatte, konnte im Rosental von hinten eine 3er Gruppe auf mich aufschließen und so rollte es um einiges leichter der slowenisch / österreichischen Grenze entlang. Doch im 18% Anstieg über die Soboth in die Steiermark machten sich auch bei mir Knieschmerzen bemerkbar, die immer schlimmer wurden und der Anstieg gefühlt immer steiler… Der Berg schien kein Ende nehmen zu wollen und jede Kurbelumdrehung wurde zur Qual… doch es war noch vergleichsweise ein Spaziergang zu dem, was später noch folgen sollte…

Vorm 1000er hatte ich meine schon recht verschlissenen Pedalplatten getauscht und die Neuen trotz anzeichnen doch nicht genau wieder gleich montiert…somit hatte ich mir ordentliche Knieschmerzen eingehandelt. Wieder etwas gelernt: Vor so einer Fahrt einfach nichts mehr anrühren am Radl!


Die ersten paar Kilometer nach der Soboth gingen meist bergab und ohne Druck am Pedal war fahren noch ganz gut möglich. Danach wurde es aber immer zacher… 150km waren auf dieser Etappe noch zu fahren, da fing irgendwie einfach alles zu schmerzen an, das Knie sowieso, dazu kamen brennende Fußsohlen und ich fand keine Position mehr am Rad, in der ich den Lenker schmerzfrei halten konnte…. so ging es durch Spielberg, wir sahen die Riegersburg in der Entfernung und kamen durch Gamlitz während eines Weinfestes. Als wir durch Fürstenfeld fuhren kam mir nur mehr ein Gedanke: I wüü wiieeeda ham…. aber es sind noch gute 360 km ins Ziel.

Die letzten Kilometer des Tages schienen nicht enden zu wollen, aber irgendwann kamen wir völlig kaputt am Etappenziel in Kaindorf an. Hmm, ans aufgeben denken? … Niemals!!! 🙂

Fahrt auf Strava

—> Hier geht’s weiter mit der dritten Etappe

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